SPC (Statistical Process Control)

Details
Vollständiger Name

Statistical Process Control

Kernkonzepte:

Prozessüberwachung

Systematische statistische Überwachung laufender Prozesse

Allgemeine Ursachen-Variation

Inhärente, zufällige Schwankung — stabil und vorhersagbar

Spezielle Ursachen-Variation

Zuordenbare Ursache — instabil, korrigierbar

Regelkarten

Zentrales visuelles Werkzeug (siehe dedizierter Anker)

Erkennungsregeln

Nelson Rules, Western Electric Rules (siehe dedizierte Anker)

Prozessfähigkeit

Indizes Cp, Cpk (kurzfristig) und Pp, Ppk (langfristig)

Unter Kontrolle

Prozess zeigt nur Variation durch allgemeine Ursachen

Außer Kontrolle

Spezielle Ursache erkannt — Intervention erforderlich

Kontinuierliche Verbesserung

SPC als Grundlage für fortlaufende Prozessverbesserung

DMAIC Control Phase

SPC-Werkzeuge sichern Verbesserungen innerhalb von Six Sigma

Schlüsselvertreter

Walter A. Shewhart (Gründer), W. Edwards Deming (Verbreitung), Western Electric Company

Beziehung zu anderen Ankern:

Control Chart (Shewhart)

Zentrales Werkzeug innerhalb von SPC

Nelson Rules

Erkennungsregeln für spezielle Ursachen auf Regelkarten

Six Sigma

Nutzt SPC besonders in der Control-Phase

Testing Pyramid

Konzeptuelle Parallele — verschiedene Ebenen der Qualitätssicherung

Wann zu verwenden:

  • Überwachung von Fertigungs- und Geschäftsprozessen

  • Qualitätsmanagement nach ISO 9001, IATF 16949, Six Sigma

  • Pharmazeutische Kontinuierliche Prozessverifikation (CPV)

  • Konzeptuelle Grundlage für Anomalieerkennung in IT-Systemen

  • Wenn die Frage ist: "Ist mein Prozess stabil, oder hat sich etwas geändert?"