MoSCoW
Details
- Vollständiger Name
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MoSCoW-Priorisierungsmethode
- Auch bekannt als
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MoSCoW-Analyse, MoSCoW-Methode
Kernkonzepte:
MoSCoW = Must have / Should have / Could have / Won’t have
- Must have
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Nicht verhandelbare Anforderungen, die für die aktuelle Lieferung unerlässlich sind; ohne sie ist die Lösung nicht nutzbar oder nicht sicher
- Should have
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Wichtige Anforderungen, die nicht zwingend notwendig sind; ihr Fehlen ist schmerzhaft, aber die Lösung bleibt ohne sie funktionsfähig
- Could have
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Wünschenswerte, aber nicht notwendige Anforderungen; werden nur umgesetzt, wenn Zeit und Ressourcen es erlauben
- Won’t have (diesmal)
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Anforderungen, die ausdrücklich als außerhalb des aktuellen Lieferumfangs vereinbart sind; können in zukünftigen Iterationen erneut betrachtet werden
- Zeitboxbezug
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Die Priorisierung bezieht sich immer auf eine feste Zeitbox, nicht auf eine dauerhafte Entscheidung
- Stakeholder-Ausrichtung
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Priorisierung ist eine kollaborative Aktivität, die ein gemeinsames Verständnis fördert
- Scope-Kontrolle
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Die explizite Kategorie "Won’t have" reduziert Scope Creep, indem zurückgestellte Anforderungen sichtbar gemacht werden
- Schlüsselvertreter
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Dai Clegg (Dynamic Systems Development Method / DSDM, 1994)
Wann zu verwenden:
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Sprint- und Release-Planung in agilen Teams
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Bestimmung des Umfangs eines Minimum Viable Product (MVP)
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Aushandlung des Umfangs mit Stakeholdern bei Zeit- oder Budgetbeschränkungen
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Priorisierung eines Backlogs bei begrenzten Ressourcen
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Ausrichtung funktionsübergreifender Teams auf Liefererwartungen
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