GoM
Details
- Vollständiger Name
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Grundsätze ordnungsmäßiger Modellierung
- Auch bekannt als
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GoM-Prinzipien, Grundsätze der Modellierungsqualität
Kernkonzepte:
- Richtigkeit
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Das Modell muss die dargestellte Wirklichkeit korrekt abbilden — syntaktisch (Notationsregeln werden eingehalten) und semantisch (der Sachverhalt wird wahrheitsgemäß beschrieben)
- Relevanz
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Ein Modell soll nur Elemente enthalten, die für den beabsichtigten Zweck relevant sind; unnötige Details verringern die Nutzbarkeit
- Wirtschaftlichkeit
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Der Nutzen eines Modells muss den Aufwand und die Kosten für seine Erstellung und Pflege rechtfertigen
- Klarheit
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Das Modell muss für die Zielgruppe verständlich sein; Layout, Notation und Detaillierungsgrad müssen das Verständnis unterstützen
- Vergleichbarkeit
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Modelle desselben Gegenstandsbereichs sollen einheitlichen Konventionen folgen, damit sie sinnvoll verglichen werden können
- Systematischer Aufbau
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Modelle sollen nach einem konsistenten, strukturierten Vorgehen erstellt werden, um Wiederverwendung und Integration im Modellgefüge zu ermöglichen
- Schlüsselvertreter
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Jörg Becker, Michael Rosemann, Rolf Schütte ("Grundsätze ordnungsmäßiger Modellierung", WIRTSCHAFTSINFORMATIK, 1995)
Wann zu verwenden:
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Bewertung oder Review der Qualität von Geschäftsprozessmodellen (BPMN, EPK)
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Einführung von Modellierungsstandards in einer Organisation oder einem Projekt
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Enterprise-Architecture-Modellierung zur Sicherstellung konsistenter, wiederverwendbarer Modellartefakte
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ERP-Implementierungsprojekte, die nachvollziehbare und prüffähige Prozessdokumentation erfordern
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Prüfung, ob ein Modell dem beabsichtigten Zweck gerecht wird
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Einarbeitung von Teams in strukturierte Modellierungspraktiken
Verwandte Anker:
Aktueller Stand:
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Die kanonische Referenz ist Becker, Rosemann & Schütte, "Grundsätze ordnungsmäßiger Modellierung", Wirtschaftsinformatik 37(5), 1995, S. 435–445 — ein DOI existiert nicht; stabile Nachweise: dblp und die Publikationsseite der Uni Münster
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Der Prior ist dünn: ein rein deutschsprachiges akademisches Paper aus der Wirtschaftsinformatik mit praktisch keinem englischsprachigen Fußabdruck — liefere die sechs Grundsätze im Prompt mit, statt dich auf den Begriff zu verlassen