GoM – Grundsätze ordnungsmäßiger Modellierung – sind Qualitätsgrundsätze für Modelle, 1995 veröffentlicht von Jörg Becker, Michael Rosemann und Rolf Schütte. Die sechs Grundsätze lauten Richtigkeit, Relevanz, Wirtschaftlichkeit, Klarheit, Vergleichbarkeit und systematischer Aufbau. Mit ihnen lässt sich prüfen, ob ein Modell, etwa ein Geschäftsprozessmodell, seinem beabsichtigten Zweck gerecht wird.
GoM
Details
- Vollständiger Name
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Grundsätze ordnungsmäßiger Modellierung
- Auch bekannt als
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GoM-Prinzipien, Grundsätze der Modellierungsqualität
Kernkonzepte:
- Richtigkeit
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Das Modell muss die dargestellte Wirklichkeit korrekt abbilden — syntaktisch (Notationsregeln werden eingehalten) und semantisch (der Sachverhalt wird wahrheitsgemäß beschrieben)
- Relevanz
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Ein Modell soll nur Elemente enthalten, die für den beabsichtigten Zweck relevant sind; unnötige Details verringern die Nutzbarkeit
- Wirtschaftlichkeit
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Der Nutzen eines Modells muss den Aufwand und die Kosten für seine Erstellung und Pflege rechtfertigen
- Klarheit
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Das Modell muss für die Zielgruppe verständlich sein; Layout, Notation und Detaillierungsgrad müssen das Verständnis unterstützen
- Vergleichbarkeit
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Modelle desselben Gegenstandsbereichs sollen einheitlichen Konventionen folgen, damit sie sinnvoll verglichen werden können
- Systematischer Aufbau
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Modelle sollen nach einem konsistenten, strukturierten Vorgehen erstellt werden, um Wiederverwendung und Integration im Modellgefüge zu ermöglichen
- Schlüsselvertreter
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Jörg Becker, Michael Rosemann, Rolf Schütte ("Grundsätze ordnungsmäßiger Modellierung", WIRTSCHAFTSINFORMATIK, 1995)
Wann zu verwenden:
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Bewertung oder Review der Qualität von Geschäftsprozessmodellen (BPMN, EPK)
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Einführung von Modellierungsstandards in einer Organisation oder einem Projekt
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Enterprise-Architecture-Modellierung zur Sicherstellung konsistenter, wiederverwendbarer Modellartefakte
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ERP-Implementierungsprojekte, die nachvollziehbare und prüffähige Prozessdokumentation erfordern
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Prüfung, ob ein Modell dem beabsichtigten Zweck gerecht wird
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Einarbeitung von Teams in strukturierte Modellierungspraktiken
Verwandte Anker:
Aktueller Stand:
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Die kanonische Referenz ist Becker, Rosemann & Schütte, "Grundsätze ordnungsmäßiger Modellierung", Wirtschaftsinformatik 37(5), 1995, S. 435–445 — ein DOI existiert nicht; stabile Nachweise: dblp und die Publikationsseite der Uni Münster
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Der Prior ist dünn: ein rein deutschsprachiges akademisches Paper aus der Wirtschaftsinformatik mit praktisch keinem englischsprachigen Fußabdruck — liefere die sechs Grundsätze im Prompt mit, statt dich auf den Begriff zu verlassen